Bildbeschreibung
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© 2012 Schlossverwaltung Dennenlohe

Chronik von Schloss Dennenlohe ab 1167

Freiherr Gottlieb von Süsskind

Platner Gemälde

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Dennenlohe,Tennenlohe oder auch Dentlein genannt, erscheint urkundlich in der Chronik von Paul von Stetten aus dem Jahre 1743 das erste Mal 1167.


1167 Besitzer ist Hartwicus Freiherr von Lierheim, 36. Bischof von Augsburg
1337 Heinrich von Truhendingen übergibt seinem Neffen Ludwig Graf zu Oettingen dem Älteren „Dentlein“ als Lehen
1400 kommt Dennenlohe in den Besitz deren von Holtzingen
1430 Sigmund von Leonrod kauft das Schloß, etliche Güter, seinen Teil am Dorfrecht zu Oberschwaningen, einen Hof zu Ehingenund den Zehent zu Dentlein von Hermann von Hornburg für 900 Gulden ab
1436 übergibt er an seine Söhne Fritzen und Wilhelm von Leonrod.
1508 lebt Hans von Leonrod zu Dentlein
1511 Wilhelm von Leonrod erbt
1530 erscheint in den Archiven Erhardt von Leonrod, Domherr zu Passau und Johann Friedrich v. Leonrod, Pfleger zu Zimmern, die das Gut von Ihrem Vater Jörg von Leonrod übernommen haben
1536 heiratet Wilhelm Jörg von Leonrod „Pfalzgraf Otto Heinrichs Herzogs in Bayern Marschall Jörgens Herrn zu Haideck gedachtem Pfalzgrafen-Rat und Hofmeisters Tochter Dorothea Freiin von Haideck.
1560 war Mathias von Leonrod zu Dentlein Obervogt zu Warberg der Eigentümer von Dennenlohe und der adlige Rittersitz ging an die beiden Männer seiner Töchter über – die Junkherren Herrn Julio von Renchingen, Füstlicher Augsburger Rat, Statthalter zu Dillingen und Johann Ludwig von Heidenheim, Fürstlicher Augsburger Rat und Pfleger zu Schöneck
1589 durch Heirat kommt Dennenlohe an die Herren von Schenk-Castell, die von 1589 bis 1702 verschiedene Vogte einsetzten, die Dennenlohe verwalteten.
1637 bis 1702 der Markgraf von Ansbach versucht Dennenlohe zu kaufen – ergebnislos!
1711 das Rittergut wird an den in Gunzenhausen residierenden Paul Martin Eichler von Auritz und seinen Bruder verkauft, der in der Zeit von 1734 bis 1750 das heutige Schloss mit Nebengebäuden und Gartenanlagen erbaut.
1742 „Ihre Königliche Hoheit“ Markgräfin Friederike Louise speiset an diesem Tag „über Mittag hier“ und dazu wurde auch „der Ofen angeheizet“.
1773 Baron Fries kauft das gesamte Schlossgut für 150.000 fl. mit „24 Stuck Orange Bäum in eichenen Kübeln...mit vielen Früchten...30 Rosmarin Stöcke...70 Scherben Nelken...5 Stuck Indianische Feigen... 4 Feigen Bäumlein... 2 Granaten Bäumlein in Scherben...etc.“
1802 Graf Carl Theodor zu Pappenheim kauft das Rittergut und schenkt es

1803 Preußenkönigin Luise besucht Dennenlohe und den Hesselberg
1820 seinem Bruder Graf Friedrich Albert zu Pappenheim
1825 Johann Gottlieb Freiherr von Süsskind aus Augsburg kauft das Gut mit allem Zugehörigen und Rechten mit dem Brauhaus von Unterschwaningen samt Inventar und Grundstücken für 150.000 Gulden.
1844 Albert Freiherr von Süsskind übernimmt Dennenlohe mit einer Anschlagsumme von 180.000 Gulden. Sein älterer Sohn Gottlieb Freiherr von Süsskind übernimmt nach seinem Tod. Er ist mit Fanny, geb. Platner, der Enkelin von Zacharias Platner, dem Financier und "Vater" der ersten deutschen Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth verheiratet.
1910 Ludwig Freiherr von Süsskind erhält das Schlossgut, nachdem sein älterer Bruder kinderlos bleibt.
1950 Kurt Gottfried Freiherr von Süsskind erbt das Schloss und alle Ländereien
1978 Robert Andreas Gottlieb Freiherr von Süsskind übernimmt Dennenlohe und gestaltet die Gärten und den  Rhododendronpark in der heutigen Form

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