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Königin Luise

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Preußens Königin Luise

Preußens Königin Luise

Die bekannte Preußenkönigin Luise (1776 – 1810), deren 200. Todestag am 19. Juli 2010 begangen wird, hat auch im Ansbacher Raum Spuren hinterlassen.

Der letzte Markgraf von Ansbach, Alexander, hatte im Jahre 1791 sein Besitztum an den König von Preußen, Friedrich Wilhelm II, verkauft.

Sein Nachfolger König Friedrich Wilhelm III bereiste im Juni 1803 mit seiner Gemahlin, der beliebten Königin Luise, seine fränkischen Lande.

Am 10. Juni 1803 ritten sie nach einem Frühstück im Schlosse des Grafen von Pappenheim in Dennenlohe, mit ihrem Gefolge und königlichen Gästen auf den Hesselberg.


Über diesen Besuch berichtet der Dinkelsbühler Senator Johann Matthäus Metzger im Jahre 1803:
„Schon frühe war der Berg mit vielen Personen besetzt, aber erst um 1 Uhr kamen der König, die Königin, die Prinzessin von Solms-Braunfels, die Fürstin von Thurn und Taxis, der Herzog von Weimar, des Königs Bruder, der Fürst von Hohenlohe, der junge Fürst von Oettingen und mehrere hohe Personen. Sie stiegen am Röckinger Berg, von wo vorher ein Weg bis auf den Gipfel des Berges durch 100 Fröhner gemacht worden war, aus den Kutschen und setzten sich zu Pferd.“

Erinnert wird an diesen Preußen-Besuch auf dem Frankenberg mit einer Bergmesse, die jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende auf der Osterwiese in einem Festzelt abgehalten wird. Der Gipfel des Hesselbergs wird dann zum Markt- und Volksfestplatz.

Anlässlich des Besuches wurde ein steinernes Denkmal mit einer Inschrift errichtet, das leider 1936 zerstört wurde. Heute steht wieder ein Gedenkstein auf der Spitze des Berges, dessen Inschriften an den preußischen König und an den Schweden-könig Gustav Adolf erinnern.