QIGONG - TAIJIQUAN
Lebenspflege und Selbstentwicklung
Gerda Fürstenhöfer * Qigong - Lehrerin DQGG * 09174 / 491 339 * info@qi-harmonie.de
Qigong ist neben Akupunktur und Kräuterheilkunde der aktive und 3. Zweig der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es hat sowohl in der Prävention wie auch im therapeutischen Einsatz eine sehr lange Tradition und ist Ursprung aller anderen Formen wie etwa des Taijiquan.
Zum Qigong gehören bestimmte Grundhaltungen, Bewegungs-Übungen im Sitzen, Stehen oder Gehen und Übungen in Ruhe. Einfache Selbstmassagen und Anwendung wichtiger Akupressurpunkte ergänzen die Lebenspflege. Seine Besonderheit beruht auf der harmonisierenden Wirkung, sowohl auf körperlicher wie auch auf geistig/seelischer Ebene. Es regt in hohem Maß die eigenen Kräfte zur Regulierung und Selbstheilung an.
In der Natur ist alles in Bewegung und im steten Wandel. Yin und Yang benennen zwei polare Kräfte, die sich gegenseitig beeinflussen und, sich ausbalancierend, zur Harmonie führen. Auch der Mensch ist diesen Gesetzen unterworfen; man denke z.B. an Ruhe und Bewegung, Anspannung / Entspannung, Intellekt / Intuition.
Der Begriff Qi (gesprochen tschi) steht für die Lebensenergie, für die vitalen Kräfte. Qi ist äußerst fein, fließend, sich ständig verändernd, zeigt sich in unterschiedlichen Erscheinungsformen. Wenn es ungehindert in den Meridianen (Energiebahnen) zirkuliert, ist der Mensch gesund und fühlt sich wohl. Blockaden im Energie-Fluss stören die Balance und können Probleme nach sich ziehen. Qigong ist Ausgleich des Energiehaushalts: Aufnahme von frischem Qi, Abgabe von verbrauchtem, Anregung des Qi-Flusses.
Wirkungen zeigen sich z.B. im Bewegungsapparat, in den Organfunktionen, im Nerven- und Endokrinsystem, in einem positiven Einfluss auf die Abwehrkräfte und die Alterungsprozesse. Im geistigen Bereich unterstützt Qigong die Fähigkeit zur inneren Sammlung, das ermöglicht zunehmend Entspannung, Gelassenheit, Stressabbau.
Qigong pflegt die Haltung der Achtsamkeit; so kann sich die Selbstwahrnehmung verfeinern mit vielfältigen individuellen Konsequenzen. Qigong-Übungen verbinden Bewegung, Atmung und Vorstellungskraft, folgen den natürlichen Gesetzen des Wandels und der uralten Weisheit, dass das Sanfte dem Harten überlegen ist. Jede/r kann Qigong erlernen, es ist flexibel und kann auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden. Qi hat seine eigene Weisheit, wirkt dort, wo es gebraucht wird. Übungen können sich bei verschiedenen Personen also in verschiedenen Bereichen auswirken.
Zielgruppen sind Menschen jeden Alters, von Kindern und Jugendlichen bis zu Seniorinnen/Senioren. Qigong wird in der Gesundheitsvorsorge angeboten, zur Unterstützung therapeutischer Maßnahmen und dient gleichermaßen der Persönlichkeitsentfaltung und Bewusstseinsschulung.
Die Palette reicht von ganz einfachen Übungen bis zu komplexen wie dem Taiji, das Bewegungen langsam fließend zu einer Abfolge aneinander reiht, vergleichbar einem Tanz in Zeitlupe. Gute Voraussetzungen sind Geduld und Ausdauer; das chinesische Wort gong bedeutet eigenes beständiges Bemühen und Üben. Die Art des Übens jedoch macht es leicht, Freude daran zu finden. Schon beim Betrachten der würdevollen, ästhetischen, natürlich und entspannt ausgeführten Bewegungen lässt sich etwas von den Wirkungen verspüren oder doch erahnen.
Qigong will erfahren und erlebt werden. Aus Büchern kann man es nur schwer lernen, denn es geht um das achtsame Spüren und Wahrnehmen im gegenwärtigen Augenblick und um eine kundige Anleitung. Wer spürt, wie wohl die Übungen tun, wie sie die Stimmung heben und Gelassenheit bewirken, für den wird das tägliche Üben zu einer Kraftquelle.
Bei der Aktion „Qigong im Park“, die in diesem Sommer erneut bundesweit stattfindet, können Interessierte erste Einblicke in Qigong bekommen oder schon vorhandene Erfahrungen mit Qigong auffrischen.
Weitere Infos: www.qi-harmonie.de; www.qigong-gesellschaft.de
Gerda Fürstenhöfer * Qigong - Lehrerin DQGG * 09174 / 491 339 * info@qi-harmonie.de




